ICE bei Köln: 230 Reisende warten stundenlang wegen Ast-Drama!
Am Pfingstmontag 2025 steckte ein ICE bei Köln wegen eines Asts fest, wodurch 230 Reisende über fünf Stunden ausharren mussten.

ICE bei Köln: 230 Reisende warten stundenlang wegen Ast-Drama!
Am Pfingstmontag war für rund 230 Reisende eine Zugfahrt der besonderen Art angesagt. Ein ICE, der auf der Strecke von Dortmund nach München unterwegs war, kam gegen 8:30 Uhr bei Köln aufgrund eines schweren Astes auf den Schienen zum Stillstand. Dieser plötzliche Halt führte zu einem Stillstand, der für die Fahrgäste mehr als fünf Stunden nicht nur unbequem, sondern auch nervenaufreibend wurde. Der Zug hatte durch den Zusammenstoß mit dem Ast offenbar einen Lokschaden erlitten, was die Weiterfahrt unmöglich machte. Laut t-online und Süddeutscher Zeitung war die gelangen Nachunterstützung der Bahnhofsnavigation aufgrund der ungünstigen Lage des Zuges sehr herausfordernd.
Die Position des ICE war auf freier Strecke, was die Evakuierung der Passagiere zu einem kleinen Abenteuer machte. Erst gegen 12:12 Uhr, also vier Stunden nach dem Vorfall, begann die Evakuierung des vorderen Zugteils. Unterstützt von einem parallel gestellten Zug und mobilen Brücken konnten die Fahrgäste sicher dem Zug entkommen. Die Situation im hinteren Zugteil gestaltete sich etwas komplizierter: Hier musste die Feuerwehr anrücken, um die Böschung freizuschneiden, bevor die Passagiere gegen 12:55 Uhr mit Trittleitern aussteigen konnten.
Was die Stimmung betraf, so zeigte sich, dass die Geduld einige Höhen und Tiefen durchlief. Einige Passagiere äußerten Frustration über die lange Wartezeit, was sogar dazu führte, dass die Bundespolizei einbestellt wurde. Glücklicherweise gab es keine verletzten Passagiere zu vermelden. Die Bahn entschuldigte sich zwar für die Unannehmlichkeiten, aber der Frust blieb für viele spürbar, wie man in Berichten von Spiegel entnehmen konnte.
Für den Rest des Zugverkehrs hatte der Vorfall glücklicherweise geringe Auswirkungen, da der ICE auf einem wenig frequentierten Gleis stand, während andere Züge problemlos vorbei fahren konnten. Nach der Evakuierung wurden die Reisenden mit Bussen zum Kölner Hauptbahnhof gebracht, wo sie hoffentlich sicher und wohlbehalten fortsetzen konnten.
In der Summe war dieser Zwischenfall ein kleiner Reminder dafür, dass nicht immer alles nach Plan läuft, und dass es manchmal die Geduld ist, die auf die Probe gestellt wird.