In Wahn stehen Autofahrer vor einer Herausforderung: Die Anschlussstelle Wahn auf der A59 in Fahrtrichtung Köln ist bis einschließlich Dienstag, den 31. März, gesperrt. Dies betrifft insbesondere die Auffahrt aus Wahnheide, während die Auffahrt aus Porz kommend in Fahrtrichtung Köln geöffnet bleibt. Umleitungen sind vor Ort mit einem roten Punkt ausgeschildert, jedoch müssen sich Verkehrsteilnehmer auf mögliche Einschränkungen einstellen.
Der Grund für diese Sperrung sind notwendige Kanalarbeiten der Stadt Köln. Gleichzeitig findet die Sanierung der Fahrbahndecke auf der stark frequentierten Autobahn statt, die täglich von etwa 90.000 Fahrzeugen genutzt wird. Die Fahrbahndecke, die teilweise aus Gussasphalt der 1960er Jahre besteht, erfordert eine dringende Erneuerung, die bereits in vollem Gange ist. Die erste Bauphase der Fahrbahnsanierung zwischen den Anschlussstellen Lind und Troisdorf ist für den Sommer 2024 geplant.
Verkehrliche Einschränkungen und Umleitungen
Aktuell wird an der Baustellen-Verkehrsführung gearbeitet und die Richtungsfahrbahn Köln wird saniert. Dabei kann es zeitweise zu einer Wegnahme von Fahrstreifen in beiden Fahrtrichtungen kommen, jedoch nicht während der Verkehrsspitzenzeiten. Verkehrliche Einschränkungen werden nicht gesondert angekündigt, sodass Autofahrer besonders aufmerksam sein sollten.
Die A59 ist eine wichtige Verkehrsachse, die für den regionalen und überregionalen Verkehr von großer Bedeutung ist. Die aktuelle Gesamtmaßnahme zur Fahrbahnsanierung zieht sich zwischen den Anschlussstellen Köln-Flughafen und Troisdorf und wird in zwei Phasen durchgeführt. In der zweiten Bauphase wird rund 160.000 Quadratmeter Asphalt zwischen den Anschlussstellen Flughafen und Spich erneuert.
Bundesweite Maßnahmen zur Infrastruktur
Die Sanierung der A59 ist Teil einer umfassenderen Initiative zur Verbesserung der Autobahninfrastruktur in Deutschland. Die Bundesregierung hat durch den Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages 1,1 Milliarden Euro für die Autobahn GmbH genehmigt, um die notwendigen Sanierungsarbeiten fortzusetzen. Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder hat die Dringlichkeit der Sanierung betont und darauf hingewiesen, dass die bereitgestellten Mittel auch für Brückensanierungen und die Verbesserung von Verkehrsachsen wie der A7 und A3 verwendet werden sollen. Ziel ist es, die Infrastruktur zu stärken und Arbeitsplätze in der Bauwirtschaft zu sichern.
Insgesamt stellt der Bund bis 2029 insgesamt 166 Milliarden Euro für die Modernisierung der Verkehrsinfrastruktur bereit, was auch den Autofahrern in Köln langfristig zugutekommen sollte. Bis dahin heißt es: Geduld haben und die ausgeschilderten Umleitungen nutzen.