Heute ist der 6.04.2026, und während viele Kölnerinnen die Feiertage verbringen, denken nicht alle an ihre Gesundheit. Im Rheinisch-Bergischen Kreis ist der Bereitschaftsdienst von Ärzten und Apotheken aktiv. Gerade in Zeiten, in denen man sich nicht sicher ist, ob es sich um einen Notfall handelt oder nicht, ist es wichtig, gut informiert zu sein. Viele Menschen wissen nicht, wohin sie sich bei akuten, aber nicht lebensbedrohlichen Beschwerden wie Schnupfen oder Kopfschmerzen wenden sollen. Oft wird fälschlicherweise die Notrufnummer 112 oder die Notaufnahme im Krankenhaus gewählt, anstatt die 116 117 für den Bereitschaftsdienst zu nutzen. Diese Nummer ist rund um die Uhr erreichbar und kann entscheidend sein, um Überlastungen in den Notaufnahmen zu vermeiden.
Für den heutigen Tag stehen verschiedene Bereitschaftspraxen zur Verfügung, die von den Kassenärztlichen Vereinigungen organisiert werden. Die Praxen im Rheinisch-Bergischen Kreis sind zum Beispiel in Remscheid-Süd, Leverkusen-Schlebusch, Solingen-Gräfrath, Bergisch Gladbach und Köln-Longerich geöffnet. Die Öffnungszeiten variieren, wobei die Praxis in Köln-Longerich von 7:00 bis 24:00 Uhr für die Patienten da ist. Im Falle von akuten Beschwerden ist es ratsam, den Bereitschaftsarzt unter der Nummer 116 117 zu kontaktieren.
Notdienst-Apotheken und wichtige Notrufnummern
Für diejenigen, die dringend benötigte Medikamente brauchen, steht der Apotheken-Notdienst bereit. In Köln sind unter anderem die Apotheke am Wiener Platz, die Nikolaus-Apotheke und die Rhein-Apotheke bis zum 7. April rund um die Uhr geöffnet. Diese Apotheken bieten eine wichtige Anlaufstelle für alle, die medizinische Hilfe benötigen, ohne auf die regulären Öffnungszeiten angewiesen zu sein. Die Notrufnummern sind dabei klar strukturiert: Bei Lebensgefahr sollte man den Notruf 112 wählen oder die Notaufnahme aufsuchen. Bei akuten, nicht lebensbedrohlichen Beschwerden ist die 116 117 die richtige Wahl.
Kristina S., eine Hausärztin, erklärt, wie wichtig es ist, dass Patienten die richtige Nummer nutzen, um unnötige Überlastungen in den Notaufnahmen zu vermeiden. Viele Menschen sind sich unsicher, ob ihre Beschwerden ein Notfall sind, und suchen deshalb die Notaufnahmen auf. Peter M., ein Arzt in einer Notaufnahme, berichtet von seiner Frustration über Patienten, die für nicht akute Beschwerden warten, während echte Notfälle behandelt werden müssen. Die Website 116117.de bietet wichtige Informationen und hilft Patienten, die nächste offene Praxis zu finden.
Die Rolle der Kassenärztlichen Vereinigungen
Die Kassenärztlichen Vereinigungen haben den Auftrag, gemeinsam mit Krankenhäusern eine effiziente Versorgung sicherzustellen. Der ärztliche Notdienst wird zunehmend in Portalpraxen an oder in Krankenhäusern durchgeführt. Dies soll Doppelstrukturen abbauen und die bestehenden Möglichkeiten besser nutzen. Auch wenn es für die zahnärztliche Versorgung keinen einheitlichen Notdienst gibt, sind die Kassenärztlichen Vereinigungen dazu verpflichtet, auch hier eng mit den Landesapothekenkammern zusammenzuarbeiten, um die Besorgung von Arzneimitteln im Notdienst zu erleichtern.
Die Erreichbarkeit des ärztlichen Notdienstes unter der einheitlichen Telefonnummer 116 117 ist ein wichtiger Schritt, um die medizinische Versorgung in Deutschland zu verbessern. Dies gilt gerade auch für die Stadt Köln, wo die Nachfrage nach ärztlicher Hilfe außerhalb der regulären Sprechzeiten stetig zunimmt. Es ist wichtig, dass alle Kölnerinnen wissen, wo sie im Notfall Unterstützung finden können.
Für weitere Informationen und Details zu den aktuellen Bereitschaftsdiensten in der Region können Sie auch die Quelle hier nachlesen. Nutzen Sie die Möglichkeit, sich rechtzeitig zu informieren, um im Bedarfsfall schnell handeln zu können!