In Köln tut sich was! Ab dem 9. März 2026 starten gleich mehrere Bauprojekte, die nicht nur die Infrastruktur betreffen, sondern auch die Sicherheit in einigen Stadtteilen erhöhen sollen. Während wir uns auf diese Veränderungen vorbereiten, werfen wir einen Blick auf die geplanten Maßnahmen und deren Hintergründe.

Am Ebertplatz, der bekanntlich ein Brennpunkt für Kriminalität ist, wird mit dem Umbau der Westpassage begonnen. Der Stadtentwicklungsausschuss hat bereits im März 2025 den Beschluss gefasst, drei Abgänge in der Westpassage dauerhaft zu schließen. Diese Arbeiten sollen ebenfalls am 9. März 2026 beginnen und eine Bauzeit von 14 Wochen in Anspruch nehmen. Die Schließung der Abgänge zielt darauf ab, die Sicherheit zu erhöhen und die Kriminalität in diesem Bereich zu verringern. Die Nebeneingänge werden durch Wände und Türen versperrt, und die Treppenabgänge auf Straßenniveau werden geschlossen. Fußgänger können jedoch weiterhin in Nord-Süd-Richtung über den Ebertplatz gehen. Weitere Informationen zu diesen Maßnahmen findet man in den offiziellen Mitteilungen der Stadt Köln unter diesem Link.

Umbauten in Holweide und Bickendorf

In Köln-Holweide wird am gleichen Tag, dem 9. März 2026, mit dem barrierefreien Ausbau der Eggerbachstraße begonnen. Dieser Ausbau wird zwei Wochen in Anspruch nehmen und täglich von 6 bis 16 Uhr durchgeführt. Die Fahrbahn in Richtung Dünnwald wird zeitweise eingeengt, jedoch bleibt der halbseitige Verkehr möglich. Auch hier gibt es Umleitungen für Fuß- und Radverkehr, während die KVB-Linie 127 wie gewohnt die Haltestelle bedient.

In Bickendorf stehen ebenfalls große Veränderungen an. Die Feltenstraße wird zwischen Rochusstraße und Äußere Kanalstraße saniert und fahrradfreundlich neugestaltet. Die Vermessungsarbeiten beginnen ebenfalls am 9. März 2026, und die Sanierung startet eine Woche später, am 16. März 2026. Diese Maßnahmen sollen die Aufenthaltsqualität und Sicherheit für Radfahrer und Fußgänger erhöhen, auch wenn die Straße während der sechsmonatigen Bauzeit voll gesperrt werden muss.

Verbesserung der Radverkehrsführung

Aber das ist noch nicht alles: An der Stolberger Straße in Köln-Braunsfeld wird vom 2. bis zum 27. März 2026 die Radverkehrsführung verbessert. Ein neuer Radfahrstreifen entsteht, der zwei bis 2,25 Meter breit sein wird. Rund 40 Parkplätze auf der Nordseite der Straße entfallen, während die Südseite nur für Pkw zugänglich bleibt. Gefahrenbereiche auf der Fahrbahn werden zudem rot markiert, um die Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer zu erhöhen.

Diese Maßnahmen sind Teil eines umfassenderen Plans zur Erhöhung der Sicherheit in Köln. Der Rat der Stadt hat den „Masterplan Kommunale Sicherheit“ in Auftrag gegeben, um das Sicherheitsgefühl in öffentlichen Räumen zu verbessern und die Aufenthaltsqualität zu steigern. Prof. Schubert vom Büro Sozial • Raum • Management hat die Durchführung dieser Untersuchung übernommen. Die Ergebnisse werden in Workshops mit Experten der Kriminalprävention und Schlüsselpersonen der Stadtverwaltung ausgewertet, um geeignete Maßnahmen zu entwickeln. Der Abschlussbericht des Masterplans wurde bereits am 19. Mai 2025 vorgelegt und ist online verfügbar unter diesem Link.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die kommenden Monate in Köln entscheidend für die Verbesserung der Sicherheit und Infrastruktur sein werden. Die Stadtverwaltung hat klare Maßnahmen ergriffen, um die Lebensqualität für alle Kölnerinnen und Kölner zu erhöhen. Wir dürfen gespannt sein, wie sich diese Projekte entwickeln werden und welche positiven Auswirkungen sie auf unsere Stadt haben werden.