In Lindenthal, einem der charmantesten Veedel Kölns, hat die neue Chefin von Köln-Tourismus, Stephanie Kleine Klausing, ihre Spuren hinterlassen. Ihre Leidenschaft für die Stadt und ihr Engagement für den Tourismus sind unübersehbar. Oft beginnt ihr Tag um 7.15 Uhr, wenn sie bei Roberto an der Universitätsstraße einen Kaffee genießt, bevor sie sich auf den Weg zur Arbeit macht. Dieser Weg, der etwa 50 Minuten in Anspruch nimmt, führt sie zu Fuß mit einem atemberaubenden Blick auf den Kölner Dom. Täglich legt sie dabei zwischen sieben und zehn Kilometern zurück, was ihr einen intensiven Einblick in die Lebensqualität Kölns ermöglicht.
Kleine Klausing ist die erste Frau an der Spitze von Köln-Tourismus, einer Institution, die seit 1913 besteht. In den fast zwei Jahrzehnten ihrer Tätigkeit hat sie maßgeblich zur strategischen Weiterentwicklung und Vermarktung des Tourismusstandorts Köln beigetragen. Ihr Ziel ist es, qualitativ hochwertigen Tourismus zu fördern, der sowohl kulturelle als auch kulinarische Begeisterung weckt. „Köln soll für Gäste und Einheimische noch attraktiver werden“, betont sie. Ihre Liebe zu Lindenthal zeigt sich nicht nur in ihrem täglichen Weg zur Arbeit, sondern auch in ihren Empfehlungen für Besucher. Sie rät, den Rautenstrauchkanal zu erkunden und einen Besuch im Club Astoria einzuplanen.
Köln-Tourismus unter neuer Leitung
Stephanie Kleine Klausing wurde einstimmig zur neuen Geschäftsführerin der KölnTourismus GmbH berufen und wird ihre neue Funktion am 1. April 2026 antreten. Die Entscheidung kam nach einem strukturierten Auswahlverfahren, das von einer Findungskommission und der Personalberatung Kienbaum begleitet wurde. Der Aufsichtsratsvorsitzende Max Derichsweiler äußerte großes Vertrauen in ihre Kompetenz und betonte, dass ihr Aufstieg in die Geschäftsführung für Kontinuität und institutionelles Wissen steht.
Der Köln-Shop, der 970 Artikel führt, setzt auf Qualität und möglichst regionale Produktion. Zu den empfohlenen Hotspots gehören das italienische Restaurant Il Cavaliere und der Kaffee-Mobil vor dem Italienischen Kulturinstitut, wo die Kaffeekultur Kölns in vollen Zügen genossen werden kann. Kleine Klausing zeigt ihren Gästen Köln am liebsten zu Fuß, mit abwechslungsreichen Routen und zahlreichen Einkehrmöglichkeiten.
Frauen in Führungspositionen
Frauen wie Stephanie Kleine Klausing sind nicht nur in der Kölner Tourismusbranche gefragte Führungskräfte, sondern tragen auch maßgeblich zur Weiterentwicklung des gesamten Sektors bei. Der Umgang mit Herausforderungen, die viele Frauen in Führungspositionen erleben, wird durch Mentoring-Programme und die Schaffung eines unterstützenden Netzwerks gefördert. Christina Verhaelen, eine andere Führungskraft in der Branche, hat sich für die Unterstützung von Frauen in ähnlichen Situationen eingesetzt. Ihr Ansatz zeigt, dass der zwischenmenschliche Umgang bei einem künftigen Arbeitgeber von großer Bedeutung ist.
Die Erfahrung von Frauen wie Kleine Klausing belegt, dass gemischte Teams nicht nur besser arbeiten, sondern auch kreativer und innovativer sind. Auch wenn Frauen oft mehr leisten müssen, um Anerkennung zu finden, ist es wichtig, dass sie ihre Stärken ausspielen und Verantwortung für ihre eigene Entwicklung übernehmen. Stephanie Kleine Klausing ist ein Beispiel für den positiven Einfluss, den Frauen in Führungspositionen auf die Tourismusbranche haben können.
Insgesamt zeigt sich, dass die Kombination aus Leidenschaft, Engagement und Erfahrung nicht nur die Kölner Tourismuslandschaft bereichert, sondern auch einen bedeutenden Schritt in Richtung Gleichstellung am Arbeitsplatz darstellt. Lindenthal kann stolz auf seine neue Tourismuschefin sein, die mit frischem Wind und einer klaren Vision in die Zukunft geht.