Heute ist der 20.04.2026 und auf der Bundesautobahn 4 in Fahrtrichtung Köln, genauer gesagt zwischen den Anschlussstellen Bergisch Gladbach-Refrath und Köln-Merheim, kam es zu einem beeindruckenden Einsatz der Feuerwehr. Um 10:05 Uhr wurde die Feuer- und Rettungsleitstelle des Rheinisch-Bergischen Kreises alarmiert, nachdem ein Sattelschlepper in Brand geraten war. Das Feuer brach in der Ladung auf, die aus kunststoffhaltigem Schrott bestand. Der Fahrer des Lkw reagierte geistesgegenwärtig und trennte die Zugmaschine eigenständig vom brennenden Auflieger.
Die alarmierten Einheiten, darunter die Feuer- und Rettungswachen 1 und 2 sowie der Löschzug 10-Refrath, waren rasch zur Stelle. Zur Unterstützung wurde auch die Feuerwehr Köln alarmiert, die mit mehreren Fahrzeugen vor Ort eintraf und sofort erste Löschmaßnahmen einleitete. Mit einer Drehleiter und mehreren Strahlrohren wurde das Feuer zügig unter Kontrolle gebracht.
Brandbekämpfung und Verkehrsbehinderungen
Während des Einsatzes war die Autobahn in Richtung Köln komplett gesperrt, was zu erheblichen Verkehrsbehinderungen führte. Die Einsatzkräfte der Feuerwehr Bergisch Gladbach, insgesamt rund 30, arbeiteten Hand in Hand mit den Kollegen aus Köln sowie der Autobahnpolizei und der Bezirksregierung Köln. Gemeinsam wurde ein Entladeort für den ausgebrannten Auflieger festgelegt, der schließlich zur Anlage der AVG in Köln eskortiert wurde. Die Entladung des Aufliegers, die zunächst vorgesehen war, wurde aufgrund der stabilisierten Lage nicht durchgeführt.
Gegen 13:00 Uhr konnte die Polizei schließlich die Fahrbahnsperrung aufheben, und die Einsatzkräfte konnten sich zurückziehen. Die Zusammenarbeit zwischen Feuerwehr Bergisch Gladbach, Feuerwehr Köln und den beteiligten Behörden verlief reibungslos, was bei einem solch komplexen Einsatz von großer Bedeutung ist.
Ein Blick auf Brandursachen
In der jüngsten Veröffentlichung des Instituts für Schadenverhütung und Schadenforschung der öffentlichen Versicherer wurden Daten zu Brandursachen in Deutschland zwischen 2015 und 2024 veröffentlicht. Diese Statistiken zeigen, dass die Brandursache „Lkw-Brand“ in der Öffentlichkeit oft thematisiert wird. Laut der Studie, die am 21. Mai 2025 veröffentlicht wurde, können solche Vorfälle gravierende Auswirkungen auf die Verkehrssicherheit und die Infrastruktur haben.
Die Vorfälle wie der heutige auf der A4 sind nicht nur eine Herausforderung für die Einsatzkräfte, sondern auch ein Weckruf für alle Verkehrsteilnehmer. Es ist wichtig, sich der Gefahren bewusst zu sein, die mit dem Transport von brennbaren Materialien verbunden sind. Wir danken den Feuerwehrleuten für ihren unermüdlichen Einsatz und hoffen, dass solche Situationen in Zukunft vermieden werden können.