In Köln stehen die Zeichen auf Sturm: Die Gewerkschaft ver.di hat für heute, den 27. Februar, und morgen, den 28. Februar, ganztägige Warnstreiks im öffentlichen Dienst angekündigt. Dies bedeutet, dass alle Stadtbahn- und Buslinien der Kölner Verkehrs-Betriebe (KVB) an beiden Tagen ausfallen werden. Während der Fernverkehr der Deutschen Bahn sowie der Regionalverkehr (S-Bahnen, RE und RB) nicht betroffen sind, bleibt der öffentliche Personennahverkehr in Köln und vielen anderen Städten still.
Die Anreise zu den Heimspielen von Viktoria Köln könnte somit eine Herausforderung darstellen. Fans werden dringend gebeten, frühzeitig zu kommen, da das Stadion am Samstag bereits um 12:30 Uhr öffnet. Fahrräder werden als bevorzugtes Fortbewegungsmittel empfohlen, und es gibt sogar ein kleines Bonbon für Radfahrer: Fahrradsattelüberzüge mit Viktoria-Branding werden verschenkt, solange der Vorrat reicht. Die Fahrradständer am Stadion werden von dem Partner Zweirad Prumbaum bereitgestellt.
Anreisemöglichkeiten
Für diejenigen, die von außerhalb anreisen, gibt es einige nützliche Tipps. Reisende sollten die Deutsche Bahn bis zum Bahnhof Messe/Deutz nutzen; von dort sind es etwa 60 Minuten Fußweg zum Sportpark Höhenberg. Alternativ kann auch der Bahnhof Mülheim angesteuert werden, von wo aus es rund 35 Minuten zu Fuß bis zum Stadion sind. Wer auf das Auto angewiesen ist, findet Parkmöglichkeiten in der Umgebung, beispielsweise in den Köln Arcaden, wo das Parken für den ganzen Tag nur 4 Euro kostet.
Für die Kölner selbst könnte die Situation zu einem erhöhten Autoverkehr und längeren Staus führen, was wir bereits bei einem früheren Warnstreik am 2. Februar beobachten konnten. Auch die Nachfrage nach Taxis ist in den frühen Morgenstunden gestiegen. Daher könnte es ratsam sein, die Apps der Anbieter von KVB-Rädern und E-Scootern im Vorfeld herunterzuladen, um flexibel zu bleiben.
Streikbewegung im Kontext
Der Warnstreik im öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) ist Teil einer bundesweiten Bewegung, die in fast allen Bundesländern stattfindet. Ver.di hat die Beschäftigten der Nahverkehrsunternehmen, die Busse, Trams und U-Bahnen betreiben, zum Streik aufgerufen. Die Tarifrunde betrifft insgesamt etwa 100.000 Beschäftigte, die bessere Arbeitsbedingungen, kürzere Wochenarbeitszeiten und höhere Zuschläge für Nacht- und Wochenendarbeit fordern. Während die Verhandlungen stagnieren, erwarten viele einen nahezu kompletten Stillstand des öffentlichen Nahverkehrs in großen Teilen Deutschlands.
In Nordrhein-Westfalen sind über 30 Verkehrsunternehmen betroffen, darunter auch in Städten wie Bonn, Düsseldorf und Köln. Es bleibt unklar, wann die aktuellen Tarifverhandlungen und die Warnstreiks enden werden, da beide Seiten über den fehlenden Fortschritt klagen. Wer also plant, zum Sportpark Höhenberg zu kommen, sollte sich gut vorbereiten und die aktuellen Entwicklungen im Blick behalten. Weitere Informationen sind auf den Webseiten der jeweiligen Verkehrsbetriebe erhältlich, sowie in den lokalen Nachrichten.
Für detaillierte Informationen über die Anreise empfehle ich einen Blick auf die offizielle Seite von Viktoria Köln, wo alle neueste Updates zu finden sind: https://viktoria1904.de/warnstreik-bitte-beachtet-die-anreiseinfos-fuer-das-heimspiel-am-samstag/. Auch die laufenden Entwicklungen rund um die Warnstreiks können im entsprechenden Nachrichtenportal nachgelesen werden: https://www.tagesschau.de/inland/gesellschaft/verdi-warnstreik-114.html und https://www.zdfheute.de/politik/deutschland/oepnv-warnstreiks-verdi-wissen-100.html.