Am Dienstagnachmittag, dem 3. März 2026, kam es am Aachener Weiher in Köln zu einem Überfall auf einen 56-jährigen Spaziergänger. Die Kriminalpolizei Köln ist nun auf der Suche nach zwei männlichen Tätern, die bei diesem Vorfall eine hochwertige Kamera samt Objektiv erbeuteten. Der Überfall ereignete sich gegen 16 Uhr in der Nähe der Universitätsstraße, wo einer der Täter das Opfer in ein Gespräch verwickelte, um es abzulenken. Währenddessen näherte sich der zweite Täter auf einem Damenfahrrad und riss dem Opfer die Kamera vom Schulter. Anschließend flüchteten die beiden Täter in verschiedene Richtungen: Der Radfahrer in Richtung Richard-Wagner-Straße und sein Komplize in Richtung Bachemer Straße. Die Polizei hat Täterbeschreibungen veröffentlicht und bittet um Hinweise von Zeugen unter der Telefonnummer 0221 229-0 oder per E-Mail an poststelle.koeln@polizei.nrw.de (https://www.ksta.de/koeln/koelner-innenstadt/koeln-maenner-ueberfallen-spaziergaenger-am-aachener-weiher-1235117).
Die Täter wurden wie folgt beschrieben: Der Radfahrer ist etwa 40 Jahre alt, kräftig gebaut, hat schwarze lockige Haare und trug eine helle Jacke. Sein Komplize ist circa 30 Jahre alt, etwa 1,80 Meter groß und hat eine schlanke Statur sowie ebenfalls lockige Haare. Diese detaillierten Beschreibungen sollen helfen, die Täter schnell zu identifizieren und zur Verantwortung zu ziehen (https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/12415/6228889).
Der Anstieg von Kriminalität in Köln
Der Vorfall am Aachener Weiher reiht sich in eine besorgniserregende Entwicklung ein. Die Kriminalitätszahlen in Köln sind in den letzten Jahren gestiegen, so berichtete Polizeipräsident Johannes Hermanns im April 2024 über bedenkliche Statistiken. Insgesamt wurden 149.970 Delikte angezeigt, was im Durchschnitt 411 Straftaten pro Tag entspricht. Die Tötungsdelikte haben sich im Vergleich zum Vorjahr sogar verdoppelt, und auch die Anzahl der Taschendiebstähle liegt bei rund 8000 Taten, wobei ein großer Teil der Täter nichtdeutsch ist und oft aus osteuropäischen Banden stammt (https://www.express.de/koeln/wie-gefaehrlich-ist-koeln-kriminalstatistik-mit-beaengstigenden-zahlen-769126).
Die Kölner Polizei hat daher die Ermittlungsgruppe „Atlas“ eingerichtet, die sich auf die Bekämpfung von Massenkriminalität konzentriert. Diese Gruppe hat das Ziel, Tatserien und Mehrfachtatverdächtige zu identifizieren und zu verfolgen. In Anbetracht der aktuellen Geschehnisse ist es umso wichtiger, dass die Bürger wachsam sind und verdächtige Beobachtungen umgehend melden.