Die Geschichte der ehemaligen Sporthalle in Köln-Deutz ist ein faszinierendes Kapitel in der Kölner Veranstaltungslandschaft. Eröffnet am 13. Dezember 1958 auf dem Gelände der Koelnmesse, war sie über vier Jahrzehnte lang ein zentraler Punkt für Hallensport und kulturelle Veranstaltungen in der Stadt. Diese Halle entstand nach dem Zweiten Weltkrieg, um Köln eine große, moderne Veranstaltungsstätte zu bieten, da die frühere Rheinlandhalle in Ehrenfeld stark beschädigt und nicht mehr zeitgemäß war. Mit einem Fassungsvermögen von etwa 8.000 Zuschauern und einer beeindruckenden 166 Meter langen Radrennbahn wurde die Halle schnell zu einem wichtigen Austragungsort für Radsportveranstaltungen, insbesondere das Kölner Sechstagerennen.

Die Sporthalle war jedoch nicht nur ein Mekka für Sportbegeisterte. Sie beherbergte auch Boxkämpfe, Shows, Karnevalsveranstaltungen und große Konzerte. Insgesamt fanden in der Sporthalle 3.469 Veranstaltungen statt, und sie zog rund 15,4 Millionen Besucher an. Von den Rolling Stones über Led Zeppelin bis hin zu Queen und U2 – viele legendäre Künstler traten hier auf und hinterließen bleibende Erinnerungen. Ein besonders denkwürdiger Moment war das Abschiedskonzert der Band Floh de Cologne am 7. April 1983, das mit 6.000 Zuschauern ausverkauft war.

Ein Ende und ein Neubeginn

In den 1990er-Jahren wurde die Sporthalle jedoch zunehmend als veraltet angesehen. Die Anforderungen an moderne Veranstaltungen wuchsen und die Stadt Köln entschloss sich, eine neue Arena zu bauen. So wurde die Kölnarena, heute bekannt als Lanxess Arena, im September 1998 eröffnet. Die letzte Veranstaltung in der Sporthalle fand am 4. Januar 1998, das letzte Kölner Sechstagerennen, statt. Der Abriss der Sporthalle folgte am 13. März 1999, wobei die erste Sprengung erfolglos war und die zweite schließlich erfolgreich. Auf dem Gelände entstand eine Erweiterung des Messeareals, und die Sporthalle ist in der Erinnerung vieler Menschen als Ort für große Konzerte in einer intimen Atmosphäre geblieben.

Die Bedeutung der Sporthalle wird auch heute noch in Diskussionen über die Kölner Konzertlandschaft erwähnt, wo oft das Fehlen einer Halle in der Größe der ehemaligen Sporthalle beklagt wird. Trotz der Schließung bleibt der Geist der Halle in den Erinnerungen der Kölner lebendig, und viele hoffen, dass eines Tages eine ähnliche Veranstaltungshalle wieder entsteht.

Mehr über die Geschichte der Sporthalle und ihre unvergesslichen Events erfahren Sie in diesem Artikel oder in der entsprechenden Wikipedia-Seite.

Heute ist der 11.03.2026 und die Erinnerungen an die alte Sporthalle leben weiterhin in Köln.