In der beschaulichen Stadt Lichtenau, im malerischen Franken, hat die Niersberger Group eine neue Produktionshalle für serielle Holzfertigung eröffnet. Mit einer beeindruckenden Fläche von rund 4.500 Quadratmetern wird hier eine Jahresfertigung von 20.000 Quadratmetern Holzrahmenelementen realisiert. Die Tochtergesellschaft HR Holzelement steuert die Produktion, die dank der Photovoltaikanlagen auf dem Dach nahezu energieautark ist. Aktuell beschäftigt die Einrichtung 12 Mitarbeiter vor Ort und bietet ein umfangreiches Produktportfolio, das serielle Fertigung von Fassaden-, Decken- und Aufstockungselementen umfasst.

Ein Highlight der neuen Halle ist die CNC-gesteuerte Bearbeitungsbrücke, die automatisierte Arbeitsschritte wie Fräsen, Nageln, Schrauben, Klammern und Sägen ermöglicht. Mit dieser hochmodernen Technologie verfolgt Niersberger das Ziel, sich als bundesweites Kompetenzzentrum für Holzbau zu etablieren. Der Holzbau erfreut sich seit Jahren wachsender Beliebtheit, wie eine Studie der bulwiengesa belegt: Der Holzanteil bei Neubauten stieg von 2000 bis 2022 zwischen 100 % bei Mehrfamilienhäusern und sogar 500 % bei Bürogebäuden.

Die Zukunft des Bauens: Serielle Sanierung und Energieeffizienz

Besonders interessant ist die serielle Sanierung, die in den letzten Jahren an Bedeutung gewonnen hat. Laut einer Studie der Deutschen Energieagentur (dena) hat sich dieses Verfahren zunehmend als Standard etabliert. Im Jahr 2024 sollen sogar 35 % aller Wohneinheiten in Deutschland nach den Standards EH40 und EH55 seriell saniert werden. Die durchschnittliche Projektdauer hat sich seit 2023 von 42 auf 21 Wochen halbiert, und die Kosten sanken um rund ein Drittel – eine echte Win-win-Situation für Bauherren und Mieter.

Die LIGNUM GmbH bietet in diesem Kontext innovative Lösungen an, die sowohl Neubauten als auch die Sanierung von Bestandsgebäuden umfassen. Ihr HolzEnergieWertHaus® zeichnet sich durch ökologische Holzelementhäuser mit hoher Vorfertigung aus. Die Vorteile liegen auf der Hand: kurze Bauzeiten, klare Abläufe und hohe Energieeffizienz. Für die Bestandsgebäude hat LIGNUM die HolzEnergieWertSanierung® entwickelt, die eine serielle Sanierung mit vorgefertigten Holzbauelementen ermöglicht – ganz ohne große Einschränkungen für die Bewohner.

Ein Schritt in die richtige Richtung

Die Bundesregierung hat sich das ehrgeizige Ziel gesetzt, bis spätestens 2050 alle Bestandsbauten in Deutschland klimaneutral zu sanieren. Dies stellt eine enorme Herausforderung für die Bauwirtschaft dar, denn rund 22 Millionen Gebäude in Deutschland verursachen ein Drittel der Treibhausgasemissionen. Viele dieser Bestandsgebäude entsprechen nicht mehr den aktuellen Anforderungen an Barrierefreiheit, Komfort und Energieeffizienz. Hier kommt die serielle Sanierung mit Holztafelelementen ins Spiel: Sie ist eine erprobte Methode, um veraltete Gebäude nachhaltig zu modernisieren.

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Mit dem neuen Bonus ‚Serielles Sanieren‘, der im Rahmen des Bundesenergieeffizienzgesetzes eingeführt wurde, wird die energetische Sanierung von Gebäuden mit vorgefertigten Fassaden- und Dachelementen gefördert. Der ‚Leitfaden Serielles Sanieren‘, herausgegeben vom Informationsdienst Holz, bietet hilfreiche Informationen für Wohnungsunternehmen, Immobilieneigentümer und Planer, um die Herausforderungen der Sanierung erfolgreich zu meistern.

Es bleibt spannend, wie sich die Holzbauindustrie und die serielle Sanierung in den kommenden Jahren entwickeln werden. Die Eröffnung der neuen Produktionshalle in Lichtenau ist ein vielversprechender Schritt in Richtung einer nachhaltigen und zukunftsfähigen Bauweise.