Die Stadt Köln hat einen bedeutenden Schritt in Richtung einer Olympiabewerbung gemacht. Mit einer überwältigenden Mehrheit haben die Bürgerinnen und Bürger für die Teilnahme an der gemeinsamen Bewerbung der Region KölnRheinRuhr um die Olympischen und Paralympischen Spiele gestimmt. Der Bürgerentscheid, dessen Frage lautete: „Sind Sie dafür, dass sich die Stadt Köln an der gemeinsamen Bewerbung der Region Rhein/Ruhr um die Olympischen und Paralympischen Spiele im Jahr 2036, 2040 oder 2044 beteiligt?“, zeigte deutlich, dass die Mehrheit der Kölner hinter diesem ambitionierten Vorhaben steht.

Die Wahlergebnisse wurden von NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst im KölnTriangle in Deutz verkündet, wo auch Oberbürgermeister Torsten Burmester anwesend war und die Bewerbung unterstützte. Über 4 Millionen Bürgerinnen und Bürger aus 17 Kommunen hatten die Möglichkeit, ihre Stimme abzugeben. Die vorläufigen Ergebnisse aus Köln waren vielversprechend und zeugen von einem breiten Konsens in der Region.

Breite Unterstützung in der Region

Die Begeisterung für die Olympiabewerbung ist nicht nur auf Köln beschränkt. Auch in anderen Städten der Region fiel die Zustimmung hoch aus: Duisburg (73 %), Dortmund (68,3 %), Mönchengladbach (74,5 %) und viele weitere Kommunen haben sich klar für die Bewerbung ausgesprochen. Diese breite demokratische Beteiligung ist ein Alleinstellungsmerkmal der Initiative und stellt sicher, dass die Stimmen der Bürger Gehör finden.

Ein weiterer wichtiger Termin steht bevor: Am 19. April 2026 wird in allen beteiligten nordrhein-westfälischen Kommunen ein Ratsbürgerentscheid stattfinden, bei dem rund vier Millionen Menschen in Nordrhein-Westfalen erneut über die Bewerbung abstimmen können. Die Kosten für die Durchführung dieser entscheidenden Abstimmungen werden auf etwa 11 Millionen Euro geschätzt, von denen das Land Nordrhein-Westfalen 85 % übernimmt.

Finanzielle Unterstützung und Ressourcen

Für die Erarbeitung des Bewerbungskonzeptes und der Bewerbungskampagne sind rund 3,5 Millionen Euro eingeplant. Auch die Kommunen zeigen sich solidarisch und stellen eigene Werbeflächen zur Verfügung, um die Bewerbung bestmöglich zu unterstützen. Zudem unterstützt der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) die Bewerbungskampagnen mit jeweils rund 300.000 Euro, während die Bundesregierung den nationalen Bewerbungsprozess in den Jahren 2025 bis 2027 mit insgesamt 6 Millionen Euro fördert.

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Die Entscheidung, welche Stadt sich letztendlich um die Austragung der Spiele bewirbt, soll im September 2026 fallen. Neben KölnRheinRuhr haben auch Hamburg, Berlin und München ihre Ambitionen angemeldet. Köln hat jedoch mit seiner breiten Bürgerbeteiligung und der Unterstützung aus der Region die besten Voraussetzungen, um sich im nationalen Auswahlverfahren durchzusetzen.