Köln feiert Solidarität: Erfolgreiches Musikfestival trotz Regen!

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Das Musikfestival Rath/Heumar feierte am 24. und 25. Mai 2025 gelebte Solidarität mit 20 Bands und freiwilligen Helfern.

Das Musikfestival Rath/Heumar feierte am 24. und 25. Mai 2025 gelebte Solidarität mit 20 Bands und freiwilligen Helfern.
Das Musikfestival Rath/Heumar feierte am 24. und 25. Mai 2025 gelebte Solidarität mit 20 Bands und freiwilligen Helfern.

Köln feiert Solidarität: Erfolgreiches Musikfestival trotz Regen!

Sonnenschein und gute Laune waren am 24. und 25. Mai zwar Mangelware, doch die Begeisterung beim Musikfestival Rath/Heumar auf dem Kurt-Henn-Platz war ungebrochen. Das Event fand bereits zum 28. Mal statt und bot den Besucherinnen und Besuchern die Möglichkeit, bei freiem Eintritt die Klänge von 20 Bands auf gleich zwei Bühnen zu genießen. Trotz des Regenwetters zeigten sich die Ehrenamtlichen im Hintergrund unermüdlich. Diese engagierten Helfer haben dafür gesorgt, dass das Festival gut über die Runden kam und die Musikenthusiasten eine unvergessliche Zeit verbringen konnten, wie der Kölner Stadt-Anzeiger berichtet.

Ein wichtiger Teil des Festivals war der Erlös aus den Getränke- und Imbiss-Verkäufen, der gemeinnützige Projekte in der Umgebung fördert. So setzt sich der Verein Veedelskultur Rath/Heumar aktiv für Kunst und Kultur in der Region ein. Lokale Sponsoren und engagierte Anwohner halfen, das Orga-Team zu unterstützen, da die Umsätze aufgrund des schlechten Wetters hinter den Erwartungen zurückblieben. Einige Bands zogen sogar in Betracht, auf ihre Gage zu verzichten, um den Zusammenhalt zu zeigen und gleichzeitig die Stimmung im Backstage-Bereich zu heben. Ein ganz besonderes Highlight war die Feier für Bömmel Lückerath, das Gründungsmitglied der Bläck Fööss, welcher im Backstage-Bereich unter Beifall gefeiert wurde.

Solidarität in den Veedeln

Das Festival ist nicht nur ein musikalisches Highlight, sondern auch ein Ausdruck gelebter Solidarität in den Kölner Veedeln. Die Verbundenheit und der Gemeinschaftssinn der Anwohner sind spürbar, wenn man sich in den geschmückten Straßen umschaut. Logisch, dass auch Themen rund um die Solidarität in der Nachbarschaft in den Vordergrund rücken. In diesem Kontext sei auf die wichtige Veranstaltung „Let’s talk about solidarity“ an der Alice-Salomon-Hochschule in Berlin verwiesen, bei der unter der Leitung des Soziologen Heinz Bude über die Bedeutung von Solidarität in Gemeinschaften diskutiert wird. Bude, der auch Autor des Buches „Solidarität – Die Zukunft einer großen Idee“ ist, spricht unter anderem über den Einfluss der sozialen Arbeit auf eine solidarische Gesellschaft. Ein fester Bestandteil dieser Diskussion sind zahlreiche Initiativen, die den Austausch in urbanen Räumen fördern – ein lautes Plädoyer für das Miteinander.

Die Herausforderung, Solidarität aktiv zu leben, kommt auch in verschiedenen urbanen Aktionen zur Sprache, wie sie zum Beispiel vom Kollektiv Migrantas durchgeführt werden. Gemeinsam mit den Teilnehmenden wird ein Banner gestaltet, auf dem Gedanken und Meinungen zum Thema Solidarität kommentiert werden können. Auch Malaktionen auf Taschen und Postkarten laden dazu ein, persönliche Ansichten zu teilen und sichtbar zu machen, dass Solidarität nicht nur ein Wort, sondern gelebte Praxis ist. Weitere Details zu dieser spannenden Veranstaltung erfahrt Ihr unter Alice-Salomon-Hochschule.

In Zeiten, in denen das Miteinander oft auf die Probe gestellt wird, bleibt zu hoffen, dass Initiativen wie das Musikfestival und zahlreiche Diskussionsveranstaltungen auch weiterhin ein Zeichen setzen werden. Denn wie die Bläck Fööss schon in einem ihrer Lieder besingen: Die Verbundenheit mit dem Veedel und die Unterstützung untereinander sind das Fundament einer lebendigen Nachbarschaft. Umso wichtiger, dass solche Bewegungen immer wieder neu belebt werden und die Menschen in Köln zusammenbringen!